Die Weihnachtstorte – eine traurige Geschichte

weihnachtstortedetailDer Countdown läuft. Nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Und was wäre es für ein Fest ohne eine Torte. Knapp rechtzeitig vorher hier meine Weihnachtstorte von letztem Jahr, verziert mit einem Muster im englischen Stil mit Stechpalmen.

Ombré-Torte von innenMan sollte auf sein Gefühl vertrauen. Ich war von Anfang an skeptisch, ob das Rezept so funktionieren kann. Aber fangen wir vorne an. Ich hatte in einem Werbeheftchen ein Rezept für eine Weihnachtstorte (s.u.) gefunden und wollte das unbedingt ausprobieren. Für die Deko hab ich mir natürlich was eigenes ausgedacht. Da die Ombré-Torte an sich schon so aufwendig war, ist die Torte einfach dekoriert mit kleinen Stechpalmenblättern und winzigen Beeren. Eigentlich haben die echten Beeren keine Einbuchtung, sondern einen schwarzen Punkt. Dafür eignet sich ein Lebensmittelfarbstift (den ich nicht hatte). Da die Kügelchen sonst falsch wirken, habe ich mit einem Modelierwerkzeug reingestochen. Die Blätter gingen ganz schnell und einfach mit dem kleinsten Prägeausstecher für Stechpalme.

Tipp: gleich große Kugeln

Es gibt einen einfachen „Trick“ mit dem man einfach und schnell gleich große Kugeln herstellt. Fondant ausrollen, Kreise ausstechen und daraus Kugeln rollen. So besteht jede Kugel aus genau gleich viel Masse.

Ich war noch nicht ganz fertig, da fiel mir etwas komisches am Kuchen auf. Vor ich ein Foto von meiner Torte machen konnte fing der Kuchen an sich aufzulösen. Die Marmelade war, wie ich befürchtet hatte, nicht genug Schutz zwischen Fondant und Schmandcreme. Das Ergebnis waren Unmengen klebrige Zuckermasse – eine riesen Sauerei. Es ist kein schönes Gefühl, wenn man hilflos zuschauen muss, wie die ganze Arbeit vor deinen Augen verfällt. Zuerst ist der Überzug an der Kante gerissen und langsam runtergerutscht, bis am Ende war der ganze Fondant weg war. Zum Glück war die Torte an sich richtig lecker (mit Suchtfaktor). Sie hat allen geschmeckt und innere Werte sind schließlich das was zählt. 🙂

weihnachtstorte

Ombré-Torte mit Zimt-Schmand-Creme

Nach dem Rezept für eine Weihnachtliche Ombré-Torte von Dr. Oetker

Meine Verbesserungen/Anmerkungen:

Die gezeigte Farbabstufung gelingt nicht mit den Angaben im Rezept. Dafür muss man die ca. doppelte Menge an Kakao verwenden. Es ist gut, wenn man bei den Teigportionen einen Unterschied sehen kann. Die Böden sind fürs Tränken gemacht. Also nicht weglassen, sonst wirds zu trocken.

Das Aprikotieren ist nicht so einfach wie gezeigt. Bei mir war es ein Desaster. Entweder nimmt man mehr Marmelade oder man verzichtet auf Fondant.

Die Torte braucht mehr als die angegebene Zeit um richtig durchzuziehen. Am besten 1-2 Tage vorher machen, statt nur über Nacht.

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Ein Gedanke zu “Die Weihnachtstorte – eine traurige Geschichte

  1. Ja, diese Vorahnungen. Hatte ich diese Woche auch schon. Dr. *tker hat auch so ein Rezept rausgehauen, ich habe geflucht. Schade um die guten Zutaten. Aber die Torte sieht auf den Fotos echt gut aus. Ich habe sogar ein Motivtortenbuch, wo solche Rezepte mit Sahne unter der Fondantdecke drinnen sind. Da kann man nur den Kopf schütteln. Lg und ich wünsche dir ein gelungenes Weihnachtsfest 😀

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