grüner Frühlings-Geburtstagskuchen

Bei meinem ersten Versuch mit Fondant habe ich mir vorgenommen, das so bald wie möglich nochmal zu machen. Diesmal mit einem größeren Kuchen und für einen echten Anlass: den 91. Geburtstag meiner Oma.

Es ist deutlich weniger Aufwand wenn es nur ein Kuchen ist und billiger. Damit ich auch diesmal was neues lerne hab ich einen Größeren gemacht, ihn gefüllt und den Fondant selber eingefärbt. Eigentlich wollte ich den Fondant selber machen, aber das wär zu stressig geworden – beim nächsten Mal vielleicht. Auch über Aufbewaren und Transport hab ich einiges gelernt. Den Kuchen habe ich nämlich schon eine Woche vorher gemacht.

Es war ein Gewürzkuchen(mit reduziertem Zucker) in einer 18er Springform mit einer Marmeladenschicht. Überzogen wieder mit Zartbitterganache, weil keiner von uns das zu süß mag. Die Zuckerschicht oben drauf darf man nicht unterschätzen, auch wenn sie nur 2mm dick ist. Ich hab genau richtig geschätzt mit der Menge von 100g Schoko zu 50ml Sahne. Der weiße Fondant war von Kaufland, weil mir der vom letzten Mal zu fest war. Auch bei der Deko wollte ich was neues ausprobieren. Deshalb sitzt ein Schmetterling mit stehen Flügeln oben drauf und rundrum nach dieser Anleitung das Steppmuster. Eigentlich wollte ich den Kuchen flach schneiden, aber er wurde nicht so hoch und mir hat die Rundung gut gefallen. Mit gefallen kleine Kuchen mit Kuppel.

Hier ist das Ergebnis:

grüner Frühlingsgeburtstagskuchen

Daheim war ich viel besser ausgestattet mit Drehplatte (was für ein Unterschied!) und Pinsel fürs Wasser (keine Klebeprobleme mehr). Das Modelierwerkzeug für die Linien habe ich aus einem Stift mit Frischhaltefolie drüber improvisiert. Aber mit Fingern glätten (irgendwo gelesen) bin ich nicht so zufrieden. Langsam sollte ich ein paar Dinge kaufen. Eine Herausforderung war die Größe des Überzugs. Mit dem Nudelholz gabs immer wieder Kanten in die Oberfläche, was bei den Kleinen noch kein Problem war. Es hat viel Spass gemacht. Ich musste den fertigen Kuchen immer wieder anschauen. Mal schaun wanns den Nächsten gibt.

Tipp: Ganache Resteverwertung – Trüffel

Ganache hält nicht so lange wie Fondantreste. Wer das nicht sofort für den nächsten Kuchen gebrauchen kann, muss es anderes verwenden. Wegwerfen wäre doch viel zu schade.

Ich hab einfach Orangentrüffel draus gemacht. Orangenlikör und Orangenschale dazu, zu Kugeln rollen und in Schokostreusel wälzen. Die Masse muss schon relativ fest sein und nicht zu viel Flüssigkeit dazu, ist ja schon die Sahne drin. Man kann natürlich auch z.B. Rumkugeln draus machen – einfach der Fantasie freien lauf lassen.

Der Kuchen hat super gehalten. Der Fondant ist nicht zu hart oder weich geworden. Meine Familie war begeistert. Man kann echt viele Personen mit so einem kleinen Kuchen versorgen.

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